Aromatasehemmer

Aromatase ist das Enzym, das die Umwandlung von männlichen Hormonen (Androgenen) in weibliche Hormone (Östrogene) unterstützt. Bei der Behandlung mit den sogenannten „Aromatasehemmern" sinkt der Östrogenspiegel, dadurch wird vermehrt FSH aus der Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet. Einen ähnlichen Effekt hat die Behandlung mit Clomifen. Die Aromatasehemmer haben vergleichsweise weniger negative Wirkungen auf die Gebärmutterschleimhaut und den Schleim im Gebärmutterhals. An diesen beiden Stellen wirkt sich Clomifen nachteilig aus und dies wird u.a. als Ursache diskutiert, warum Schwangerschaften gelegentlich bei der Clomifentherapie ausbleiben. Aromatasehemmer haben einen weiteren positiven Effekt: es kommt zu einer Anhäufung von Androgenen im Eierstock. Damit spricht der Eierstock besser auf das steuernde FSH an. Die Behandlung wird in der frühen Phase des Monatszyklus für 5 Tage durchgeführt. Die Aromatasehemmer Letrozol und Anastrozol sind am besten untersucht worden. Dennoch gibt es noch zu wenige Daten über die mögliche Nebenwirkungen, daher sollten diese Medikamente nur im Rahmen von Studien verschrieben werden und gehören nicht zur Standardbehandlung.

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